Porridge – einfach, schnell, preiswert und total unterschätzt

Porridge in der Variante Schoko-Banane

Lange Zeit habe ich mich gefragt, was Porridge eigentlich ist. Ich wusste, dass es viele Briten regelmäßig zum Frühstück essen, aber eine genauere Vorstellung hatte ich davon nicht. Dann habe ich irgendwann erfahren, dass es nur Hafer sei, entweder in Flocken oder in einer extra Porridge-Form, die es wohl nur in Großbritannien gibt, in Wasser gekocht und mit ein wenig Salz dazu. Das äßen die Briten zum Frühstück, mehr oder weniger jeden Tag.

Das Thema Porridge war damit für mich gegessen. Es hörte sich nicht lecker an. Es rangierte bei mir unter typisch britischem Essen, was einfach nicht lecker sein kann. Und die deutsche Variante, die man unter dem Namen Haferbrei oder (noch schlimmer) Haferschleim kennt, reizte mich auch nicht, sich mit ihr zu beschäftigen.

 

Als ich mich jetzt mit veganer Ernährung befasste, kam auch immer mal wieder Porridge vor. Das Rezept mit Haferflocken und Wasser beeindruckte mich aber nicht sonderlich – doch dann probierte ich es einfach mal. Ich suchte mir eine Variante mit Kakao und Banane aus. Die Zubereitung war denkbar einfach. Und dann probierte ich – sehr skeptisch. Doch ich war überrascht: Es schmeckte! Und sogar richtig gut!

Seitdem gibt es bei uns häufiger mal Porridge. Welche Variante es gibt, bestimmt der Appetit und die Vorräte. Ich kann es nur empfehlen!

Hier geht’s zum Rezept!

Laut Wiso kaum ein Unterschied zwischen teuren und preiswerten abgepackten Erdnüssen

Laut dem Magazin Wiso vom ZDF (Sendung vom 19.6.2017) konnte kaum ein Unterschied zwischen den preiswerten Erdnüssen von Discountern und den teureren eines Markenproduktes bzw. eines Bio-Produktes gefunden werden. Es wurden abgepackte Erdnüsse, geröstet und gesalzen, von insgesamt sechs Anbietern getestet, drei von Discountern, zwei Markenprodukte und ein Bio-Produkt.

 

Überprüft wurde, ob es Rückstände aus Pestiziden und ihren Abbauprodukten gibt. Ein Abbauprodukt wurde in allen sechs Produkten gefunden, sogar im Bio-Produkt. Die gefundenen Mengen lagen jedoch weit unter den gesetzlichen Grenzwerten. Es wurde auch auf Aflatoxine getestet. Diese Giftstoffe entstehen durch Schimmelpilze und wären schon in geringen Mengen schädlich. Erfreulich war, dass in keiner der Proben solche Giftstoffe nachgewiesen werden konnten. Es gab also keinen Unterschied zwischen den Anbietern.

 

Geröstete Erdnüsse werden meist zusätzlich mit Fett versehen. Oft wird hier das ökologisch bedenkliche Palmöl verwendet, was aufgrund seines hohen Gehaltes an gesättigten Fettsäuren für den Menschen nicht so empfehlenswert ist. Leider enthielten alle getesteten Produkte Palmöl, sogar das Bio-Produkt. In diesem Test schnitten also alle Produkte gleich schlecht ab.

 

Geschmacklich fiel das Bio-Produkt dann eher durch, sowohl beim Experten wie auch bei den Verbrauchern. Es gab zwar einige wenige Verbraucher, die das Bio-Produkt geschmacklich favorisierten, aber es waren im Vergleich recht wenig. Der Experte fand ein Markenprodukt am leckersten. Die Verbraucher mochten am liebsten zwei Discounter-Produkte, Platz 3 belegte ein Markenprodukt, gefolgt von einem weiteren Discounter. Die Schlusslichter waren wieder ein Markenprodukt und abgeschlagen das Bio-Produkt. Die Plätze drei bis fünf lagen dabei relativ gleich auf, nur die Plätze eins, zwei und sechs setzten sich recht deutlich von den anderen ab.

 

Mein Fazit

Ich finde es erfreulich, dass auch die preiswerten Erdnüsse nicht mit Giftstoffen belastet sind. Überrascht war ich dagegen, dass sich hier das Bio-Produkt nicht mehr von den anderen unterschied und auch Rückstände aufwies. Wie der Hersteller mitteilen ließ, kann ein biologisch angebautes Produkt natürlich durch in der Nähe angebaute konventionellen Produkte kontaminiert werden. Allerdings erwarte ich hier von einem recht preisintensiven (um nicht zu sagen sauteuren) Bio-Produkt einfach mehr und auch strengere Kontrollen. Immerhin kaufe ich ein Bio-Produkt vor allem deswegen.

 

Mir fehlte in diesem Test  eine Prüfung bzgl. des Salzgehaltes, des verwendeten Salzes und wie gut die Erdnüsse geröstet worden waren. Wird das Fett zu sehr erhitzt, können z.B. Transfette entstehen, die auch nicht gerade gesund sind. Und auch bei Salz gibt es preiswertes und höherwertiges. Zu viel Salz ist zudem auch nicht empfehlenswert. Desweiteren gelten größere Erdnüsse als qualitativ besser und je mehr Bruch in einer Packung enthalten ist, desto minderwertiger gelten die Erdnüsse, wobei mir persönlich als Verbraucher diese beiden Gesichtspunkte an sich egal sind. Zudem hätte ich gerne ein paar mehr Produkte im Test gehabt, damit er wirklich als repräsentativ gelten kann.

 

Insgesamt kann man aber hier schon einmal festhalten, dass es letztendlich jedem selbst überlassen bleibt, welche Erdnüsse ihm am besten schmecken und was man bereit ist, für Erdnüsse auszugeben.

 

Suchbegriffe: Wiso Erdnüsse Test

Das Video zum Test ist laut dem ZDF in der dortigen Mediathek nur bis zum 19.06.2018 verfügbar.

Crepe-Rezept ausprobiert

Hallo,

heute habe ich mich mal an ein veganes Crepe-Rezept gewagt. Wenn ich ehrlich bin, so hatte ich meine Zweifel, ob es ohne Ei wirklich klappt. Aber auf einigen Seiten wurde geschrieben, dass es geht und auch schmeckt – also habe ich mich getraut. Ich nahm 250 g Dinkelmehl, 500 ml Selter mit viel Kohlensäure – und 50 g Cashew-Mus. Alles verrührte ich gut und würzte es, denn ich wollte gefüllte Crepe machen mit einer Pilzfüllung. Dann ließ ich es eine Stunde ruhen, wobei ich auch nicht genau weiß, warum. Ich glaube, dann entfaltet sich das Gluten aus dem Mehl besser. Der Teig schmeckte schon einmal recht gut, das machte mir Mut.

 

Tja – und dann briet ich die Crepe. Und da kam ich dann wohl an eine große Problemstelle vieler veganer Crepe-Rezepte. Zumindest habe ich unter fast allen veganen Crepe-Rezepten die Frage gelesen, wie die Ersteller der Rezepte denn die Crepes bitte wenden konnten. Beim Nachbraten habe man die Crepes entweder gar nicht aus der Pfanne bekommen oder in Einzelteilen.

 

Crepe 1Und dort hatte ich tatsächlich auch meine Probleme. Es ging zwar kein Crepe eine homogene Verbindung mit meiner beschichteten Pfanne ein, aber der erste Crepe floh vor meinem Pfannenheber und ich konnte den Crepe eigentlich nur zusammenschieben, sodass er kein flacher Fladen blieb, sondern immer mehr eine unförmige Masse wurde, die beim erzwungenen Wenden unter Zuhilfenahme von weiteren Hilfsmitteln dann auch noch riss. Er schmeckte allerdings überraschend gut!

 

Crepe 2Der zweite Crepe, den ich mit weniger Öl briet, schien besser zu werden – ich war wirklich hoffnungsvoll – aber beim Wenden riss auch er total auseinander. So waren sie für meine Zwecke nicht geeignet und ich war schon ein wenig frustriert, fragte mich, ob man vegane Crepes wirklich herstellen kann.

 

Crepe 3Dann kam der dritte Crepe – und oh Wunder: Er wurde fast perfekt! Ich hatte vorher allerdings etwa 50 g Mehl zusätzlich hinein getan und die Temperatur erhöht, was man auch an der bräunlichen Farbe sieht. Der Crepe wurde am Rand dann allerdings auch recht trocken und fest und war zum Rollen nicht ganz so geeignet.

 

In der Folge experimentierte ich mit dem restlichen Teig dann noch ein wenig. Ich bekam zwar alle Crepe aus der Pfanne und sie sahen auch fast aus wie Crepe, aber wirklich zufrieden bin ich noch nicht, sodass ich noch kein Ergebnis vorzeigen kann. Aber ich bleibe dem Wenden auf der Spur! Das Geheimnis scheint in der etwas höheren Temperatur zu liegen. Ich hatte anfangs Stufe 2 (von 6) genommen. Damit blieben die Crepe farblos und weich, sehr geschmeidig – aber ich konnte sie nicht wenden, denn sie schoben sich zusammen und klebten und rissen außerdem. Auf Stufe 3 bekamen sie dann zwar unerwünschte Farbe, aber sie rissen nicht mehr. Allerdings wurden sie am Rand auch trocken, sehr fest (fast hart) und waren nicht mehr so schön zu rollen.

 

Ich weiß übrigens, dass dies keine richtigen Crepe sind, weil ich sie in einer Pfanne mache und auch noch Öl nehme. Aber ich habe keinen Crepe-Maker und finde den Unterschied auch nicht so groß, dass ich einen bräuchte. Mir schmecken sie so. Und der Unterschied zwischen Crepe und Pfannkuchen liegt bei mir in der Dicke und der Farbe. Außerdem kommt meines Erachtens bei Crepe noch eine Fett-Komponente mit in den Teig. Hier habe ich Cashew-Mus genommen, aber ich fand es nicht ganz so toll. Auch da werde ich noch ein wenig experimentieren.

 

LG

Vegania

DSCF5473

leckeres veganes Pesto entdeckt

DSCF5473Wir hatten heute keine große Lust zu kochen. Deshalb gab es nur Nudeln mit Pesto. Das Pesto haben wir allerdings nicht selbst hergestellt, sondern haben das Pesto Basilico von Alnatura ausprobiert.

Preis/Inhalt: 1,95 € bei DM für ein Gläschen mit 130 g (1,50 € / 100 g)

Zutaten: Basilikum* 55%, Sonnenblumenöl*, Kartoffelflocken*, natives Olivenölextra*, Pinienkerne* 0,5%, Meersalz, Zitronensaft*
*aus biologischer Landwirtschaft

Konsistenz: die typische Pesto-Konsistenz, kein Unterschied zu merken

Geruch: nach ganz viel Basilikum und ein wenig Zitrusaroma

Geschmack: richtig lecker nach Basilikum, das Olivenöl kam allerdings kaum durch, sehr frisch

Wir waren beide überrascht, wie lecker ein fertiges, veganes Pesto sein kann. Mit diesem Preis ist es zwar nicht ganz preiswert, wenn man es mal mit preiswerten „normalen“ Pestos der Handelsmarken vergleicht. Allerdings konnten wir uns für diese geschmacklich auch nie begeistern. Und dieses vegane Pesto ist immerhin erheblich preiswerter als die Markenprodukte. Geschmacklich hat es uns so beeindruckt, dass wir es wohl wieder kaufen werden, damit wir auch etwas im Schrank haben, wenn es mal schnell gehen soll. Ich denke, dass wir auch noch das Pesto Arrabbiata von Alnatura probieren werden, die anderen Sorten sind leider nicht vegan.

 

Kleiner Hinweis: Ich bekomme (bisher) keinerlei Vergünstigungen etc. von den Herstellern oder der Ladenkette. Ich kaufe die Sachen zum regulären Ladenpreis wie jeder andere auch.

heute bleibt die Küche kalt: Rumfort-Smoothie

Bei gefühlten 50 Grad Außentemperatur haben wir uns heute gegen das Kochen entschieden. Stattdessen haben wir das Obst, was bei uns noch herum lag und nicht mehr ganz so ansehnlich war, einfach in einen Pott geworfen und püriert. Abschmecken mit ein bisschen Karamellsirup und Salz – und fertig ist ein leckerer Smoothie!

 

Bei uns lagen herum: eine sehr reife Mango, 9 sehr reife Kiwis, 6 sehr reife, kleine Birnen und eine Kaktusfeige. Wir das Probieren nachher zeigte: Eine super-erfrischende Mischung! Frisch aus dem Kühlschrank und/oder auch aufgefüllt mit Selter ist es der perfekte Durstlöscher, eine Vitaminbombe, ballaststoffreich und belastet den Kreislauf bei diesen heißen Temperaturen einfach nicht so sehr.

 

Rumfort bedeutet übrigens: Alles, was RUM liegt und FORT muss. 😉

 

Welche Mischungen habt Ihr bisher ausprobiert? Habt Ihr ein Lieblingsrezept für einen Smoothie?

 

LG und kommt gut durch die wohl letzte Hitze dieses Sommer!

 

Vegania

Milchalternativen für Vanillepudding

heute gab es vanilligen Kokospudding

Heute hat es hier geregnet ohne Ende und es regnet immer noch weiter. Deshalb habe ich uns heute einen schönen Vanillepudding gemacht. Statt Milch habe ich einfach Kokosmilch genommen, das schmeckt uns ganz gut. Mit anderer, veganer Milch habe ich bisher noch keine Erfahrung, aber ich habe heute ja ein paar Alternativen eingekauft und werde hier berichten, wie sie schmecken und wie es sich mit ihnen kochen lässt.

Leider ist das Foto vom fertigen Pudding nichts geworden, vermutlich hat der Dampf die Linse ein wenig benebelt. Aber das nächste Mal bekommt Ihr etwas ab! So ist es dann erst mal nur das Rezept.

Schönen Abend!

Vegania

Einkauf vom 27.08.2015

mein heutiger Einkauf

Hallo,

heute bin ich erst mal einkaufen gewesen, um meine veganen Vorräte wieder aufzufüllen, die in letzter Zeit bedenklich geschrumpft waren. Der Einkauf fiel diesmal etwas größer aus, weil ich einige neue Produkte ausprobieren und hier darüber berichten möchte.

Ich war heute bei DM, wie man an den Produkten sieht. Ich kaufe dort gerne ein, weil ich dort das Gefühl habe, dass ich hochwertige Produkte zu relativ günstigen Preisen bekomme. Dazu kommt eine gute Erreichbarkeit, weil es inzwischen viele Filialen gibt. Und ich fühle mich dort immer gut aufgehoben, auch wenn ich mal wieder Fragen habe.

Einkauf vom 27.08.2015

Diese ganzen Produkte haben übrigens 40,25 € gekostet. Das Teuerste dabei war das Mandelmus mit 8,95 € und dann das Cashewmus mit 5,95 €. Mal sehen, ob das Mandelmus den Preis wert ist und ob das Erdnussmus geschmacklich an das mir bereits bekannte Cashewmus heran kommt. Ich befürchte ja, dass es dieses pelzige Gefühl auf der Zunge hinterlässt. Aber ich lass mich überraschen!

Freut Euch also auf schöne neue Rezepte und meine Erfahrungen mit diesen Produkten!

LG Vegania

 

Kleiner Hinweis: Ich bekomme (bisher) keinerlei Vergünstigungen etc. von den Herstellern oder der Ladenkette. Ich kaufe die Sachen zum regulären Ladenpreis wie jeder andere auch.

Das erste Rezept ist online! Vegane Käsesoße

So, das erste meiner selbst erprobten Rezepte ist online! Es handelt sich um eine vegane Käsesoße, die sehr schnell und unheimlich einfach selbst zu machen ist und meinen Freund und mich vor allem durch ihren Geschmack überzeugt hat.

Die Käsesoße hat eine leicht rötliche Farbe, die sie durch Tomatenmark und edelsüßes Paprikapulver bekommt, und ist von Natur aus etwas dicker durch Nussmus und Tomatenmark.

Fotos werden nachgereicht – die letzte Soße war weg, bevor ich Fotos machen konnte. 😉

 

Rezept vegane Käsesoße

Hier entsteht …

Hallo!

Ich bin Vegania und möchte Euch die vegane Küche ein wenig näher bringen. Es gibt derzeit so viele verschiedene Blogs und Kochbücher, dass man da schnell den Überblick verlieren kann. Auf den ersten Blick erscheint die vegane Küche auch sehr teuer zu sein und man muss auf vieles verzichten. Ich möchte Euch zeigen, dass es auch anders geht!

Alle Rezepte, die ich Euch vorstellen werde, habe ich selbst ausprobiert und für gut befunden. Dazu gibt es für Interessierte viele nützliche Infos rund um alles Vegane.

Ich freu mich darauf, von Euch demnächst hoffentlich viele Kommentare zu bekommen, denn ich möchte einen regen Austausch mit Euch führen!

LG und bis bald!